Professionelle SW-Entwicklung für iOS – ein Widerspruch?

Mar 30
2012

Um im Java- Kontext professionell SW zu entwickeln, gibt es verschiedene Bestandteile, die einfach dazugehören: Unit Testing, Continuous Integration, automatisierte Erstellung von Releaspaketen, Systemtestautomatisierung etc. Das ist – zumindest in dem Umfeld, in welchem ich mich bewege – allgemein akzeptiert und weitgehend selbstverständlich.

Mit dem Schritt in die Welt der SW Entwicklung mit iOS sind nun aber alle diese Errungenschaften in Frage gestellt. Das beginnt damit, dass bereits die Konzepte für die Unit Tests mit der Unterscheidung Logic und Application Unit Tests schlecht verständlich sind und entsprechend nur bruchstückhaft umgesetzt werden. Wer dann den Schritt macht und die verschiedenen Schritte ab command line anstossen will, braucht viel Geduld, Durchhaltewillen und Frustrationstoleranz. Offizielle Tutorials von Apple habe zumindest ich dazu keine gefunden. Da bleibt viel Spielraum für Trial and Error.

Definitiv aufs Glatteis begibt sich, wer dann noch die automatisierten Regressionstests gegen das UI in die continous Integration reinnehmen will. Zwar kann man neuerdings das von Apple zur Verfügung gestellte Tool UIAutomation von der commandline anstossen. Um aber die verschiedenen Funktionsweisen und Parameter zu verstehen, ist man dann schon auf sich selber gestellt. Auf den Befehl man instruments erhält man die wenig befriedigende Antwort No manual entry for instruments.

Der Eindruck, der unweigerlich dabei entsteht, ist, dass die SW-Entwicklung für iOS einfach alles beiseite lässt, was sich an Best Practices in anderen Gebieten etabliert hat. Liegt das daran, dass die Programmiung von iPhone Apps primär die Nacht-und-Nebel-Aktion von 1-Personen-Teams ist, die ihre App mal schnell zusammenstricken? Oder sind einfach die Tools noch nicht soweit, weil Apple den Fokus auf andere Bereiche legt?

Happiest Job: Software Quality Assurance Engineer

Mar 29
2012

Das hätte ich nun so nicht erwartet:

Gemäss einer in Forbes publizierten Umfrage “The Happiest Jobs In America” ist der Job, der eben am meisten glücklich macht, der Software Quality Assurance Engineer. Und das weit vor dem HR Manager, dem Finanzanalysten oder dem Software Engineer.

Spannend!

Überleben als embedded Tester im Scrum Team

Mar 15
2012

Am Swiss Testing Day vom 14.3.12 habe ich diesen Talk zum Thema “Überleben als embedded Tester im Scrum Team” gehalten.

Das Interaktionsgeflecht habe ich mit den Seilen im Laufe des Talks erarbeitet. Die Reaktionen waren sehr gut. Ich hatte einige spannende Gespräche zu verschiedensten Punkten aus Methodik, Tooling, Staffing etc. Hier ist das Handout des Vortrags: Ueberleben_als_embedded_Tester_im_Scrum_Team_120305_Handout.pptx

Systemtests eines RESTful Webservices mit rest-assured

Mar 09
2012

Für einen RESTful Webservice habe ich mich auf die Suche gemacht nach hilfreichen Werkzeugen. In einem ersten Schritt bin ich bei den Browser Plugins gelandet, wie z.B. dem “Rest Advanced Client” für Chrome.

 

Für erste Versuche mit dem Webservice sind diese Plugins durchaus geeignet. So bekomme ich ein erstes Gefühl, ob das so funktioniert wie ich das gerne hätte. Ich kann mit Query Params und Path Params herumspielen und versuchen die Objekte in verschiedenen Mime-Types zu Posten.

Um dann aber den Webservice auf Herz und Nieren zu prüfen und diese Prüfung immer wieder ausführen zu können, brauche ich dann ein Tool, welches automatisiert die Requests auslöst. Dabei bin ich auf das Werkzeug rest-assured http://code.google.com/p/rest-assured/ gestossen. Und dieses Werkzeug hat es mir angetan…

Schon das Setup ist wirklich einfach:

Und trotzdem lassen sich damit dann auch kompliziertere Sachen machen:

Statuscode abfragen – kein Problem.

Request posten mit nach xml serialisiertem Objekt – ein Kinderspiel.

Inhalte der Response überprüfen – komfortabel über den “Pfad” im XML

Kurz und gut, dieses Tool kann absolut alles was ich brauche und lässt sich ganz einfach mit JUnit ausführen. Sehr zu empfehlen!

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